Vorteile von Kompressionssteckern

31. Oktober 2013

Sicherer Halt durch Kompressionsstecker

Der F-Stecker gilt als Klassiker unter den Antennensteckern. Der koaxiale Steckverbinder wird in der Regel genutzt, um hochfrequente Signale schnell und sicher zu übertragen. Der F-Stecker ist ein weit verbreiteter Stecker für Satellitenfernsehen, wird aber auch häufig bei Anwendungen des Kabelfernsehens genutzt. Dank der koaxialen Ausführung des F-Steckers werden Daten mit hohen Übertragungsdaten übermittelt, hierzu dient ein innenliegender Kupferdraht, der von einer Isolierung und einem darüber liegenden Schirm umgeben wird.

Kompressionsstecker

Kompressionsstecker

Mit F-Steckern können hochfrequente Signale in einem Bereich von etwa 5 GHz übertragen werden, die definierte Wellenimpedanz beträgt 75 Ohm. Je nach gewünschter Anwendung können verschiedene Durchmesser des F-Steckers verwendet werden. Der Kabeldurchmesser ist dabei oft durch eine Codierung in der Riffelung zu erkennen: Drei Ringe stehen für einen Durchmesser von 4,0 mm, zwei Ringe für 5,0 bis 5,2 mm, ein Ring für 5,8 bis 6,1 mm und wenn kein Ring vorhanden ist, beträgt der Durchmesser 7,0 bis 8,2 mm.

Im Handel werden verschiedene Typen von F-Steckern angeboten. Neben der wetterfesten Ausführung mit integriertem O-Ring als Schutz gegen Feuchtigkeit ermöglichen insbesondere sogenannte Kompressionsstecker eine einfache und sichere Montage. Die Eigenschaften von Kompressionssteckern werden im Folgenden erläutert.

Fixierung dank Kompressionsprinzip

Normale F-Stecker werden einfach per Hand auf das Koaxialkabel aufgedreht. Jeder, der diese Arbeit schon einmal gemacht hat, weiß um die auftretenden Probleme. Oft sitzt der Stecker nicht richtig auf dem Kabel und rutscht herunter, das Signal bricht in diesem Fall ab. Kompressionsstecker machen sich ein relativ einfaches Prinzip zunutze, um dieses Problem zu umgehen. Sie sind in ihrem Inneren mit einem dünnen Metallröhrchen ausgestattet, welches sich beim Aufstecken zwischen Isolierung und Schirm des Kabels schiebt. Durch diese Funktion wird nicht nur ein optimaler Kontakt zur Signalübertragung, sondern auch eine sehr stabile Fixierung erreicht.

Zu beachten ist, dass bei einem Standard Kompressionsstecker eine passende Crimp- bzw. Kompressionszange verwendet werden sollte. Dadurch wird sichergestellt, dass sich das dünne Metallröhrchen im Kompressionsstecker fest zwischen die Isolierung und den Schirm des Kabels schiebt. Andere Kompressionsstecker hingegen können dank spezieller Ausführung auch ohne Zange montiert werden, dazu wird einfach die Überwurfmutter festgezogen so dass sich der Stecker mit dem Kabel fest verbindet. Kompressionsstecker bieten gegenüber herkömmlichen F-Steckern den entscheidenden Vorteil einer sehr stabilen Fixierung und somit einer sehr guten Signalübertragung.

Textilkabel für moderne Designlampen und antike Leuchten

02. Juli 2013

Textilkabel liegen auch in deutschen Haushalten jedes Jahr mehr im Trend. Aus verschiedenen Gründen konnte die schicke Alternative zu herkömmlichen Kunststoffkabeln in letzter Zeit deutlich an Popularität gewinnen. Die bei einem Textilkabel zum Einsatz kommende Ummantelung aus Stoff schützt das empfindliche Stromkabel nicht nur vor äußeren Einflüssen.

Textilkabel für Leuchten

Textilkabel für Leuchten

Auch in Bezug auf das Aussehen gelingt es mit Textilkabeln, optische Akzente zu setzen. Sowohl moderne Designlampen als auch antike Leuchten können im Handumdrehen verschönert und verziert werden.

Vor allem bei Lampen und Leuchten ist es oft sehr schwierig, das Kabel in ein einheitliches Wohndesign einzufügen. Lange herabhängende Kabel trüben nicht nur bei antiken Leuchten, sondern auch bei modernen Designlampen die Optik. Der Kreativität sind bei der Verwendung von stoffummantelten Kabeln keine Grenzen gesetzt. Egal ob einfarbig, mehrfarbig oder gemustert – mit einem zur restlichen Dekoration passenden Lampenkabel lässt sich die Gesamtoptik merklich verbessern. Unansehnliche Tisch-, Steh- und Hängelampen können mit umflochtenen, bunten Kabeln zu echten Hinguckern werden.

Beim Kauf eines Textilkabels sollte nicht nur auf die Optik, sondern auch die technischen Merkmale geachtet werden. Textilkabel unterscheiden sich hinsichtlich Stärke, Tragkraft und Flexibilität. Wer beispielsweise einen schweren Kronleuchter befestigen möchte, der muss ganz andere Anforderungen an das Kabel stellen als bei einer einzelnen Glühbirne.

HDMI VGA Konverter / Adapter

23. April 2013

Wissenswertes zu HDMI-VGA-Adaptern

Wer sich einmal etwas intensiver mit der Übertragung von Bildern beschäftigt, der wird früher oder später unweigerlich über die Begriffe VGA und HDMI stolpern. Die beiden unterschiedlichen Bildübertragungsmechanismen basieren auf verschiedenen technischen Funktionsweisen und sind daher nicht ohne Weiteres miteinander kompatibel. Im Zuge der rasanten technischen Entwicklung kommt es heutzutage daher oft zu Problemen, wenn ältere VGA-Ausgaben nicht auf HDMI-Inputs passen oder umgekehrt.

HDMI VGA Konverter / Adapter

HDMI VGA Konverter / Adapter

Bei Umstellungen des Heimkino-Systems, des Computers bzw. des Computerbildschirms oder einem neuen Beamer kann es daher zu Komplikationen kommen. Wenn sich ein Nutzer beispielsweise einen neuen Laptop kauft, hat dieser heutzutage oftmals nur noch einen HDMI-Ausgang. Die alten Geräte, beispielsweise ein Beamer oder ein Computerbildschirm, sollen aber natürlich weiterhin genutzt werden. Dies ist mit normalen Kabeln aufgrund der sehr unterschiedlichen Übertragungsmechanismen leider nicht möglich, weshalb ein Adapter notwendig ist. Dieser ist in der Lage, das analoge VGA-Signal in ein digitales HDMI-Signal zu konvertieren. Um die Arbeitsweise eines HDMI-VGA-Adapters zu verstehen, bedarf es zunächst eines Grundverständnisses über die beiden unterschiedlichen Funktionsweisen.

VGA-Anschluss

Der Begriff VGA-Anschluss (englisch für Video Graphics Array) steht für einen analogen Bildübertragungsstandard, welcher bereits im Jahre 1987 von dem Unternehmen IBM eingeführt wurde und lange Zeit als Standardanschluss für Bildübertragungen in der IT galt.

VGA-Stecker sind leicht an ihrer blau gefärbten Oberfläche und den 15 Polen zur Übertragung des elektrischen Signals zu erkennen. Aufgrund der aktuellen technischen Entwicklung und dem deutlichen Trend hin zur HDMI-Technik werden ab dem Jahr 2015 laut den Unternehmen Intel und AMD keine weitern VGA-Stecker mehr produziert.

HDMI-Anschluss

Der Begriff HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und bezeichnet eine Schnittstelle zur volldigitalen Übertragung von Bildsignalen. Im Gegensatz zu VGA-Schnittstellen werden auch Audiosignale übertragen. Die Technik bietet sehr hohe Datenübertragungsraten und erreicht damit hinsichtlich Bild- und Tonqualität ein deutlich höheres Niveau als das VGA-Kabel. Mit heutigen HDMI-Kabeln können Auflösungen von mehr als 1920 x 1280 Bildpunkten übertragen werden.

Adapter zur Verbindung beider Systeme

Wie bereits angesprochen, gibt es keine einfachen Stecker zur Verbindung eines VGA-Systems mit einem HDMI-System. Dies liegt in den verschiedenen elektrischen Signalen begründet. Während VGA auf analoger Basis arbeitet, stützt sich die HDMI-Technik auf digitale Signale.

Wer seine alten Bildwiedergabegeräte dennoch nicht einfach wegwerfen möchte, der kann sich natürlich einen entsprechenden Konverter zulegen. Dieser ist in der Lage, das analoge VGA-Signal in ein digitales HDMI-Signal zu konvertieren und ermöglicht damit die Kompatibilität beider Systeme. Die Konverter sind nicht ganz billig, stellen aber die einzige Möglichkeit zur qualitativ hochwertigen Verbindung dar.